Zug um Zug – Bahngeschichten

UNTERTITEL: Hessischer Rundfunk UNTERTITEL: Hessischer Rundfunk Kreuz und quer durch Deutschland, mit der Deutschen Bahn Eine Erlebnisreise 8 Stationen sind geplant Ich treffe Menschen mit ganz eigenen Bahngeschichten Es geht los im hohen Norden Hochsommer, kurz nach 6 Uhr morgens am Bahnhof in Niebüll Die letzte Station auf dem Festland, bevor es über einen Damm nach Sylt geht Der Regionalexpress bringt täglich rund 4000 Pendler auf die Insel Eine Straßenverbindung gibt es nicht Das heißt, guckt man morgens erstmal in die App? Sandra Kmostak ist Pendlerin Wie die meisten verdient sie ihr Geld im Tourismus, in einem Hotel auf der Insel Mit welchem Gefühl kommen Sie morgens her? Eigentlich ist es dieses Gefühl: Fährt er pünktlich oder nicht, Was ist hier wieder los? Das sind Fragen, die man sich jeden Morgen stellt Wie wars in den letzten Monaten, was haben Sie erlebt? Im Moment sind es Verspätungen oder Zugausfälle Die Klimaanlagen funktionieren nicht in den Wagen und das ist im Sommer natürlich ein bisschen anstrengend Heute ist der Zug immerhin pünktlich da Nur losfahren will er nicht Es ist immer irgendetwas Die App sagt: 6.31 Uhr sollte er fahren und es ist aktuell 6.46 Uhr (Durchsage) Meine Damen und Herren, hier eine Information für Sie Aufgrund einer Signalstörung hat sich die Weiterfahrt um 15 Minuten verzögert Alles normal Würden Sie jetzt von einem guten Tag sprechen? Fünf bis zehn Minuten sind ein guter Tag 15, da kann man sagen, man kommt nicht mehr pünktlich zur Arbeit Sandra Kmostak pendelt seit 20 Jahren auf die Insel 30 Minuten dauert die Fahrt im Idealfall. Heute sind es 50 Schnell zum Arbeitsplatz: Der Benen-Diken-Hof in Keitum Hotel und Ferien-Appartments Mit 20 Minuten Verspätung angekommen Geht ja noch – Ja 80 Leute beschäftigt Claas-Erik Johannsen in seinem Hotel und den Ferienwohnungen Die Hälfte der Belegschaft pendelt Das bedeutet, dass wir die Arbeitsgruppen, die Schichten, im Frühdienst zum Frühstück zum Beispiel, versuchen so zu besetzen, dass auch Sylter dabei sind Damit wir immer auf jemanden zurückgreifen können, der dann noch rechtzeitig kommen kann Fünf haben in den vergangenen zwei Jahren gekündigt Leute, die die Bahn satt hatten Passiert nicht nur im Keitumer Hotel Nicht nur im Hotel und Gaststättengewerbe, in allen Gewerben, sei es Handwerk oder Einzelhandel Das spüren wir alle Wir haben alle schmerzhafte Kündigungen annehmen müssen, wo Mitarbeiter sagten, dazu haben wir keine Lust mehr Geld, Gehalt ist alles in Ordnung Aber die Belastung durch die Pendelei diese Unzuverlässigkeit, das wollen wir nicht mehr ertragen Eine Lösung ist so schnell nicht in Sicht Die Strecke soll zwei Gleise bekommen Aber das kann noch Jahre dauern * chillige Musik * Vom Strand mach ich mich auf zum Bahnhof Es geht zurück nach Niebüll Ja, das lief ja ziemlich gut Ich sollte eigentlich 15.52 Uhr mit dem Zug von Gleis 3 fahren, aber er fuhr auf Gleis 1 Es gab zwar einen Hinweis auf der Anzeigetafel, nur keine Durchsage Wer hat ihn verpasst? Ich natürlich Der nächste fährt in ‘ner knappen halben Stunde Hoffentlich vom richtigen Gleis Klappt: “der Handwerkerzug” Wer vor 7 mit der Arbeit anfängt, wird sauer, wenns nicht pünktlich in den Feierabend geht Also ist der Handwerkerzug fast immer pünktlich Tag 2 meiner Deutschlandtour Heute gehts von Niebüll in die Altmark, in die Nähe von Salzwedel Ganz genau gehts an den Arendsee Dort treffe ich Menschen, die alte Bahnstrecken reaktivieren Aktuell siehts aus, als sei mein Zug noch pünktlich 11.01 Uhr gehts los, hoffe ich, denn ich muss drei mal Umsteigen Fünf Minuten später als geplant fährt der Zug von Niebüll los Den nehmen jetzt auch Menschen, deren Zug ausgefallen ist Oberleitungsschaden Viele müssen jetzt zusätzlich umsteigen

Ich hab das Problem, dass ich nach Ronneburg müsste Wie wir in der Durchsage gehört haben geht der Zug nur bis Elmshorn Schauen wir mal Die Leute sind sehr verärgert, weil keine Informationen kommen, oder es geht nicht weiter Da müsste sich viel ändern, denke ich Ankunft in Elmshorn, mit sechs Minuten Verspätung Das Lustige: Die App zeigt das nicht mal an Nach der App kamen wir pünktlich an, aber wir haben sechs Minuten Verspätung Der Zug fährt weiter nach Hamburg In drei Minuten müsste er ankommen Am Ende sind es 15 Minuten Das Warten wird für viele mit einem Stehplatz belohnt Gerade in Hamburg angekommen, mit zwölf Minuten Verspätung Jetzt wird es knapp für meinen Anschlusszug Der fährt in sieben Minuten, glaube ich Anderen gehts genauso, die sind schnell unterwegs Ein Glück, auch der Anschlusszug nach Uelzen hat zehn Minuten Verspätung Er legt sogar noch was drauf (Durchsage) Aufgrund einer Signalstörung verlassen wir Hamburg-Harburg mit einer Verspätung von ca. 20 Minuten Einmal noch umsteigen, kriege ich den Zug? Die Bahn-App hat wieder mal aufgegeben Es ist 15.02 Uhr Laut App bin ich schon in Uelzen angekommen Es ist sehr putzig Laut App habe ich meinen Anschlusszug erreicht Ich würde jetzt schon im Zug nach Salzwedel sitzen Aber es ist 15.03 Uhr – (Durchsage) Nächste Station und wir sind immer noch nicht in Uelzen Die App schlägt mir keine Alternative vor In der App ist überhaupt keine Verspätung angezeigt Irgendwie findet dieser Zug sein Ziel Das lief nicht so gut Ich bin in Uelzen angekommen und hatte nochmal 15 Minuten Verspätung Ich habe meinen Anschlusszug nicht bekommen Der nächste fährt um 17.02 Uhr Das heißt in knapp zwei Stunden Ich würde sagen, ich esse was und suche eine Alternative Eigentlich ist es nur noch eine halbe Stunde entfernt Falls nicht, nehme ich den um 17.02 Uhr Es werden wirklich zwei Stunden und die komme ich später in Salzwedel an Mein eigentliches Ziel ist der 30 Kilometer entfernte Arendsee Eine Zugverbindung gibt es nicht Seit 1994 hat die Bahn viele Strecken stillgelegt Mehr als 6100 Kilometer So hat auch der Arendsee in Sachen-Anhalt zwar einen Bahnhof und Gleise, aber keinen Zugverkehr Soll bald anders werden Michael Schrader ist treibende Kraft für die Schienenreaktivierung Einen Großteil der Strecke haben Schrader und seine Mitstreiter bereits hergerichtet Die letzten 1,5 Kilometer müssen noch freigeschnitten und Schwellen ausgetauscht werden Warum brennt Ihr Herz so dafür? Man fühlt sich von dem Rest der Welt abgehängt Das Leben funktioniert ohne Bahn nicht mehr wirklich, hier in der Region Mit der Region geht es auch ein bisschen bergab dadurch Gerhard Curth ist Präsident des deutschen Bahnkundenverbandes und Geschäftsführer der deutschen Regionaleisenbahn Sie bringen ausgemusterte Strecken wieder ans Netz 32 sind es mittlerweile im ganzen Land 32 ehemals abgehängte Regionen haben zumindest wieder Zugverkehr Das sind Ihre Schienen, die haben Sie gepachtet, warum? Wenn wir überzeugt sind, dass eine Strecke reaktivierbar ist, dann gehen wir das an Wenn wir das politisch nicht erreichen, versuchen wir das erst mal selber zu machen Viele hoffen auf neues Leben durch die Bahn Andere so gar nicht Familie Manitzki hat den Bahnhof gekauft Sicherlich die Ruhe, ja Die Ruhe war schon entscheidend, ja Die Straße für uns ganz allein Das war schon ausschlaggebend Was planen Sie für den Worst Case? Wenn hier Massen von Menschen am Bahnsteig stehen? Alles eingezäunt Am besten drei Meter hoch Ja Man will ja auch seine Privatsphäre haben, ja Die könnte in der Tat bald eingeschränkt sein In wenigen Monaten soll wieder Verkehr rollen und mehr Touristen an den See bringen Weiter von Salzwedel nach Leipzig in Sachsen

Ich bin mit Jana Treffler-Klingner und Sarah Linz verabredet Ihr Thema: Barrierefreiheit In Ostdeutschland sind die meisten Bahnsteige 55 cm hoch Für niedrige Nahverkehrszüge gebaut Die Deutsche Bahn wollte die Bahnsteige auf 76 cm erhöhen So, hieß es offiziell, sollte Barrierefreiheit entstehen Wird nichts bringen: Um in einen Fernzug zu kommen, braucht es für RollstuhlfahrerInnen immer eine Rampe Die unterschiedlichen Bahnsteighöhen bedeuten für mich, die Fahrten immer anmelden muss Ich benötige immer eine Rampe und dass die Zugbegleitung mir immer eine Rampe anlegt Ich kann einfach nicht spontan reisen Jana Treffler-Klingner zeigt, wie schwierig es sein kann, Zug zu fahren Die Schwelle im Nahverkehrszug ist 55 cm, der Bahnstieg in Leipzig 76 cm hoch Geht nur mit der Rampe Das selbe Experiment im Fernverkehr, angeblich barrierefrei Klappt auch nicht Das soll barrierefrei sein, aber hier sind zwei Stufen Ohne Hubwagen hat man hier keine Chance Das heißt? Es müsste Personal vom Bahnhof da sein, das uns mit dem Hubwagen hier reinfährt Wie lange vorher musst du das anmelden? Zwei Wochen mindestens – Klappt das dann sicher? Es klappt nicht immer sicher Wenn der Bahnhof kein Personal hat, hat man Pech Dann vertrösten die einen auf einen anderen Zug oder anderen Tag Oliver Mietzsch, Chef des Leipziger Nahverkehrs, sieht den Plan, “Vereinheitlichung der Bahnsteighöhen”, kritisch Bisher kenne ich keinen einzigen Fernverkehrszug in Deutschland, der auf 76 cm hohen Bahnsteigen barrierefrei erreichbar ist Ich weiß aber, dass die meisten Bahnsteige im Fernverkehr auf 76 cm ausgelegt sind Deshalb würde ich auch nicht fordern, senkt die auf 55 cm ab Sondern sage, passt die Züge dazu an Im Nahverkehr ist es genau umgekehrt Da haben wir Züge, die auf 55 cm angepasst sind Da brauchen wir auch keine 76er Bahnsteige Erst mal konnten der Leipziger Nahverkehrschef und Kollegen die Bahn überzeugen, die Bahnsteige zu lassen wie sie sind Kostet ja auch alles Geld Die Sorge bleibt, dass die Deutsche Bahn ihre Meinung ändern könnte Nächster Morgen, über Fulda geht es ins Lahntal nach Grävenck, wo die Bahn noch von Hand betrieben wird 8:48 Uhr solls eigentlich von Leipzig losgehen Doch vom Zug ist nichts zu sehen Knapp 30 Minuten Verspätung und dabei bleibt es nicht Mein Zug jetzt schon 40 Minuten Verspätung Ich habe relativ viel Zeit in Fulda zum Umsteigen Mal gucken, ob das klappt Kurze Zeit später die Antwort: Nein! Der Zug fällt aus Ursprüglich sollte ich im Zug sein, aber der ist ausgefallen Ich habe eine Alternative, eine Dreiviertelstunde später Ich werde mein Ziel erst eine Stunde später erreichen Immerhin, ab jetzt klappt es reibungslos Ganz pünktlich in Fulda angekommen und kaum zu glauben, aber hier steht er schon, der nächste Eine Viertelstunde zu früh Weiter nach Grävenck ins Lahntal * chillige Musik * Die Lahntalbahn dient Campern, Kanuwanderern und Radfahrern Uralte Strecke, uralte Technik: braucht vergleichsweise viel Personal * chillige Musik * * Quietschen * Auch ich darf mich versuchen: zehn mal kurbeln, geht leichter als gedacht Vier Züge pro Stunde, drei Leute teilen sich den Dienst an der Schranke zu Gräveneck, ganz zauberhaft In sechs Jahren sollen Strecke und Schranke elektrifiziert sein, Schluss mit dem alten Zauber * Quietschen * Neuer Tag, neue Station: Gießen in Hessen Hier treffe ich Michael Böcher Er wohnt bei Gießen, arbeitet in Magdeburg: Professor für Politikwissenschaft Wenn es so weit ist: na ja Böcher fährt jährlich 50.000 Kilometer mit dem Zug Sein Vater war Bahnarbeiter und der Sohn durfte häufig mit, Gleise schmieren Das sind verklärte Kindheitserinnerungen: Da gab es keine Verspätungen oder Probleme mit der Bahn Aber wenn man dann darauf angewiesen ist, später im Erwachsenenleben oder beruflich Ich pendle jetzt seit knapp 20 Jahren als Fernpendler Da hat sich das Verhältnis etwas abgekühlt zwischendurch

Mit 10 Minuten Verspätung kommen wir in Hannover an Kein Problem, wir haben 30 Minuten Puffer Der nächste Zug bringt uns nach Magdeburg, Landeshauptstadt von Sachsen- Anhalt Lange Wartezeiten bringen immerhin mehr Sicherheit, den Anschluss zu bekommen und pünktlich in Magdeburg anzukommen Professor Böcher forscht an der Universität zum Thema Nachhaltigkeit Wird die Bahn mehr genutzt, sorgt das dafür, dass weniger Emissionen entstehen als bei anderen Verkehrsmitteln Das Problem ist, dass wir so stark auf die Bahn umsteigen müssten, die wieder andere Probleme erzeugen könnten Etwa Streckenausbau ist sehr umstritten Man braucht Flächen, wo dann neue Gleise verlegt werden und so weiter Das hat Auswirkungen auf Natur und Landschaft, auf den Naturschutz Man muss sehen, wie Nachhaltigkeit wirklich verwirklicht werden kann bei so einem starken Ausbau, wie er jetzt teils gefordert wird Auf zur letzten Tour, runter in den Süden: Rosenheim in Oberbayern mit Zwischenstopp in München Aktuell ist alles pünktlich: keine Verspätung, keine unterschiedlichen Wagenreihen 12.23 Uhr steht auf dem Plan Eine hohe Auslastung wird erwartet laut App Einen Sitzplatz konnte ich hier nicht mehr reservieren Die Reservierung wäre eh hinfällig gewesen Es fährt ein Ersatzzug, ohne Reservierungen Reichlich Sitzplätze, die Stimmung ist entspannt Ich habe nur gute Erfahrungen gemacht bis jetzt, keine Verspätung Mit den Reservierungen, das klappte Heute ist es ein bisschen anders, aber wir haben ja Plätze bekommen Alles gut 15.38 Uhr, Zwischenstopp in München, alles nach Plan Der Anschlusszug steht bereit, auch diese Fahrt: reibungslos Das war der perfekt Reisetag heute Sitzplatz bekommen, Zug war gut gefüllt, aber nicht überfüllt Hierher mit dem Meridian, der oberbayrischen Landesbahn, bin ich jetzt das letzte Stück von München her gefahren Das war auch ohne Komplikationen, also alles perfekt Ich bin in Rosenheim und freue mich auf die Bürgerinitiative, die ich treffe, um über den Brenner-Nordzulauf zu sprechen Schon warten der “Brennerdialog Rosenheimer Land” und das “Bürgerforum Inntal” Die Herren kämpfen gegen eine Neubaustrecke für Fracht in europäischer Dimension, von Italien bis Skandinavien Österreich und Italien bauen dafür einen gewaltigen Tunnel durch die Alpen Von Deutschland wird lediglich eine neue Bahntrasse erwartet Wogegen wir uns stellen ist: Parallel zur nicht ausgelasteten, erneuerungsfähigen Bestandstrasse wird eine zweite, parallele Hochgeschwindigkeitsstrecke gebaut, die einfach nicht nötig ist Da wird viel Landschaft verbraucht und Natur kaputt gemacht und Lebensräume zerstört Wunderschöne Landschaft des Inntals, ruhiges Wohnen, Idyll Die Anwohner wollen, dass das alles so bleibt Bahn-Ausbau ja, aber bitte nicht hier Da ist da drüben, hinter dem Wald, das ist ein schönes Auengebiet Da ist der Inn- und da, bei dem Damm, ist die Strecke Die müsste da vorbeigehen, vielleicht da direkt am See In dem Bereich ist er in der Karte drin und da geht die durch Der See ist halt für uns verloren Bundesverkehrsminister Scheuer (CSU) war in Rosenheim Er wollte für den Ausbau werben – kein Vergnügen Jeder hats im Programm stehen, dass wir – egal, welche Partei – dass wir Güterverkehr von der Straße auf die Schiene verlagern * Verärgerte Zurufe * Die Bahn will die Güter auf die Schiene bringen Muss man dafür nicht Opfer bringen? Verhindern sie vielleicht dort was? – Nein, nein, wir sind ja ganz Das ist ganz in unserem Interesse: die Güter auf die Schiene bringen Aber da muss ich kein Gleis bauen, wo 230 fährt Also das ist eine Hochleistungsstrecke Die werden in ganz Deutschland nur von Personenzügen genutzt und nie von einem Güterzug Der Güterzug fährt maximal 120, in der Regel 80 Ob 80, 120 oder 230 km/h Ob im Norden, Süden, Osten oder Westen Wer persönlich betroffen ist, findet immer gute Gründe dagegen In Rosenheim endet meine Deutschlandtour Sieben Strecken bin ich gefahren 26,5 Stunden hätte es im Idealfall gedauert Ich war vier Stunden länger unterwegs Eine Erlebnisreise: Menschen getroffen, Bahngeschichten gehört Auch, wenn man keine gemeinsamen Gesprächsthemen hat oder hätte: Über die Bahn kann man immer reden, ob positiv oder negativ COPYRIGHT UNTERTITEL: hr 2019