NAMIBIA TRAVEL DOCUMENTARY | 4×4 Safari Road Trip

Namibia Ein faszinierendes Land, reich an Wildnis Abenteuer und Einsamkeit Von Sandünen zu Canyons Bergen zu Flüssen Geschichte zu wilden Tieren Namibia bietet einfach alles Folgt uns auf unserer Reise durch das Wüstenland des südlichen Afrikas Unsere Reise startet in Windhuk der Hauptstadt Namibias Es dauerte nicht lange bis wir die Stadt auf der Suche nach Wildnis verließen Nach einiger Zeit auf dem Highway erreichten wir Lake Oanob wo wir stachelig empfangen wurden In den trockenen Landschaften Namibias findet man viele verschiedene Kakteen Die Vogelperspektive zeigt die Kontraste der Landschaft Ein See der von einer Wüstenlandschaft umgeben ist Wir entschieden uns hier zu übernachten und den Ausblick aufs Wasser zu genießen ein seltenes Erlebnis im Süden Namibias Am nächsten Tag überquerten wir den südlichen Wendekreis Mit einiger Beigeisterung Schon bald erreichten wir einen zweiten See Lake Hardap Der See ist nicht so pittoresk wie Lake Oanob aber er bietet eine gute Aussicht vom größten Damm Namibias und es gibt abenteuerliche Offroad Pisten im Hinterland Wir probieren zum ersten Mal die Geländefähigkeit unseres Toyota Hilux aus Die Piste ist nicht wirklich schwer nur ein bisschen Schotterpiste aber es macht Spaß zurück auf rauen Wegen zu sein Auf dem Weg nach Süden änderte sich die Landschaft kaum Der Süden Namibias ist sehr trocken und von Gestrüb und kleinen Büschen beherrscht während man nur selten einen Baum sieht Obwohl wir oft nur einen einzelnen Baum sahen stießen wir auf einmal auf einen ganzen Wald Ein Wald von Köcherbäumen welche auch Kokerbooms in Afrikaans genannt werden Mit dem Sonnenuntergang war die ganze Landschaft rötlich eingefärbt Wir entschlossen uns über Nacht zu bleiben Ein wahrlich traumhafter Ort zum campen Wir standen am nächsten Morgen mit dem Sonnenaufgang auf was sich definitiv lohnte Köcherbäume sind lustig geformte Aloe Pflanzen welche im südlichen Namibia und nördlichen Südafrika heimisch sind Sie werden Kächerbäume genannt, weil die Ureinwohner des Landes die Buschmänner oder San Köcher aus den Ästen der Bäume fertigten Nicht weit entfernt gibt es einen zweiten Köcherbaumwald welcher bei den Siedelwebervögeln sehr beliebt ist Diese kleinen Vögel leben in Kolonien und bauen eines der beeindruckensten Bauwerke im Tierreich Ihre großen Gemeinschaftsnester umfassen nicht selten eine ganze Baumkrone Nur einen Steinwurf entfernt, gibt es eine weitere Sehenswürdigkeit der Spielpatz der Riesen Wir sind auf dem Weg zum Fishriver Canyon welcher der drittgrößte Canyon der Welt ist und wir fahren durch eine sehr trockene und sehr staubige Landschaft Wir fahren auf einer Schotterstraße vermutlich der längsten für eine Weile Sehr trocken hier Wenn uns ein Auto entgegen kommt wird der Staub für Kilometer aufgewirbelt Na gut, das ist etwas übertrieben In diesem Teil von Namibia gehört das Fahren zum Reisen Es geht nicht nur darum anzukommen sondern die Einsamkeit entlang des Weges zu genießen Im Allgemeinen ist alles trocken und staubig

deswegen waren wir überrascht als wir auf diese Furt trafen Die Landschaft ist eigenartig schön mit Bergen die aus der flachen Ebene ragen In dieser Wildnis ohne andere Menschen trafen wir auf viele Tiere wie z.B. diese große Gruppe Oryx Antilopen Wir haben gerade zwei Oryx Herden gesehen Wir haben Springboks gesehen Wir haben eine riesige Straußenfamilie gesehen mit vielleicht 20 Küken Und dort drüben haben wir unsere ersten Giraffen gesehen Es ist Wahnsinn so viele Tiere an einem einzigen Ort zu finden Am selben Tag bewunderten wir ebenso Namibias außergewöhnlichste Landschaft Der Fishriver Canyon ist der größte Canyon Afrikas und einer der größten weltweit Während Tagesausflüge in den Canyon verboten sind führt eine Fünftageswanderung durch die Schlucht Es gibt viele Aussichtspunkte welche alle verschiedene Perspektiven auf dieses Naturphänomen bieten Der Canyon ist mehr als 160km lang und bis zu 550m tief Die beste Zeit für einen Besuch ist am späten Nachmittag wenn die Sonne langsam untergeht Wir kamen für einen zweiten Besuch am nächsten Morgen zurück Der Canyon erstrahlte wunderschön im aufgehenden Sonnenlicht Es dauerte nicht lange bis wir in Richtung südafrikanische Grenze weiterfuhren Während es am Anfang noch Steinhügel zu sehen gab wurde die Landschaft bald sehr flach und öde Keine Bäume, nur Büsche und eine Schotterstraße führen durch die Weite Ein ungewöhnlicher Anblick war dieser Oldtimer in der Wüste Seinem Aussehen nach zu urteilen liegt er schon eine Weile dort und wurde in der Zwischenzeit als Zielscheibe genutzt Kurz bevor wir den Orange River erreichten entschieden wir die große Schotterstraße gegen einen kleinen Weg namens Gamchab Eco Trail zu tauschen Auch wenn es keinerlei Beschilderung gab hatten wir eine grobe Vorstellung vom Weg Der Trail brachte uns ein bisschen 4×4 was wir sehr genossen nach den vielen Kilometern auf grader Straße Das trockene Flußbett erschwerte unser Vorankommen aber dafür genossen wir die Landschaft umso mehr Wenn man von oben schaut ist unser Auto nur ein kleiner Fleck in der Landschaft Als wir im Ai-Ais Richtersveld Park ankamen entdeckten wir rasch einige Paviane die auf den Felsen kletterten und über die Straße rannten Nach hunderten von Kilometern durch trockene und farblose Landschaften entdeckten wir auf einmal jede Menge Grün Der Grund für diesen kleinen Streifen an reicher Vegetation ist der Orange River Der Fluss bildet die Grenze zwischen Namibia und Südafrika und fließt das ganze Jahr über wobei er die trockene Landschaft mit dringend benötigtem Wasser versorgt Grünmeerkatzen schätzen das saubere Wasser ebenso Sie sind die kleinsten Affen Namibia’s und leben nur in der Nähe von fließendem Wasser Grünmeerkatzen leben in Gruppen von 10-70 Tieren

und kommunizieren über eine Reihe von Ausrufen Wir ließen den Orange River hinter uns und fanden uns bald in der trockenen Landschaft der Namib Wüste wieder Es gibt hier gute Chancen wilde Pferde zu entdecken Diese Pferde sind die Nachkommen von von Tieren, welche im Durcheinander des ersten Weltkriegs entkommen sind als Deutsche gegen Südafrikaner kämpften Unsere weitere Reise brachte uns auf Teerstraßen in Richtung der Küstenstadt Lüderitz Lüderitz ist ein windiger Ort an welchem die Kontraste zwischen Namibias trockenem Inneren und dem weiten Ozean offentsichtlich werden Neben dem Ozean bietet Lüderitz eine von Namibias beeindruckensten historischen Sehenswürdigkeiten Der kleine Ort Kolmanskop war die Siedlung von mehreren hundert Deutschen zu Beginn des letzten Jahrhunderts Es war hochmodern auf dem Stand Europas inklusive Eismanufaktur und Krankenhaus Der einzige Unterschied Es befand sich in der rauen Natur der Namib-Wüste Als die Tage des Diamantensuchen endeten verließen die Bewohner den Ort bis es von der Wüste erobert wurde Heutzutage können Besucher die historischen Gebäude erkunden welche definitiv baufällig sind Am beeindruckensten ist die Menge an Sand welche einen Weg in die Häuser gefunden hat Manche Räume sind so voll dass man durch den Türrahmen kriechen muss Manche Häuser sind sogar zweistöckig mit knarrenden Holztreppen die zu den oberen Etagen führen Wir entschieden uns bis zum Sonnenuntergang zu bleiben und den mysteriösen Geräuschen zu lauschen Während die Wolken vorbeizogen wurde der Wind stärker Eine erste Vorwarnung für die kommende Nacht Das wird die schrecklichste Nacht unseres Lebens Wir haben noch nie in so starkem Wind geschlafen wie wir es nun müssen Wir sind in Lüderitz auf dem Zeltplatz am Meer und der Wind ist der Wahnsinn Das ganze Auto samt Zelt wackelt Ich habe keinen Plan wie wir auch nur eine Minute diese Nacht schlafen werden Wir sind gerade mit dem Sonnenaufgang in Lüderitz aufgestanden aber das war eine verrückte Nacht Der Wind rüttelte das ganze Zelt es war sehr intensiv Aber jetzt genießen wir den Sonnenaufgang mit nur wenig Wind das ist akzeptabel so Danach ging es auf die Lüderitz Halbinsel wo wir bald unsere ersten Flamingos entdeckten Dies sind Rotflamingos welche durch die Lagune waten und den Schlamm nach Wirbellosen durchsuchen Besonders lustig sind ihre Tanzschritte wenn sie den Schlamm aufwühlen um Futter zu finden Direkt vor der Küste liegt eine Insel auf der Pinguine wohnen passenderweise Pinguin Insel gennant Touristen können mit Bootstouren nah an die Insel heranfahren aber bei diesen Wellen viel es uns nicht schwer uns dagegen zu entscheiden Unsere weitere Reise brachte uns nach Norden durch die trockene, aber schöne Namibwüste Es ist wichtig vorbereitet zu sein und Grundkentnisse des Reifendrucks zu haben bevor es in die Wüste geht Die Szenerie ist sehr weit mit korrugierten Schotterpisten die sich einen Weg bahnen

Das Wort ‘Namib’ bedeutet so viel wie ‘großer Ort’ Mit einer Niederschlagsmenge von teilweise nur 2mm in den trockensten Gegenden ist die Namib die einzige echte Wüste im südlichen Afrika Außerdem ist es die älteste Wüste der Welt Trotz des wenigen Regens kann man trotzdem Tiere entdecken Meistens sind dies Strauße die mit oder ohne Küken herumlaufen oder Namibias Wappentier die Oryxantilope Diese schönen Antilopen sind gut an das trockene Klima angepasst Sie müssen kein Wasser trinken weil sie alle Flüssigkeit über Wurzeln und wilde Melonen aufnehmen Oryx leben in Herden von 10-40 Tieren und können fast überall in Namibia gesehen werden Sie sind vor allem für ihre langen Hörner bekannt welche durchschnittlich 85cm lang sind Eine wirklich beeindruckende Sehenswürdigkeit in der Mitte der Wüste ist Duwisib Castle Dieses Schloss ist ein Hinterbleibsel von Namibias kolonialer Geschichte Es wurde vom Deutschen Captain Hans-Heinrich von Wolf und seiner amerikanischen Frau Jayta Humphries in Auftrag gegeben In dieser Zeit hieß Namibia noch Deutsch-Südwestafrika Das Schloss ist wunderschön und komplett fehl am Platz zugleich Man kann das Innere des Schlosses besuchen welches gut erhalten ist mit vielen historischen Möbelstücken Es gibt sogar die Möglichkeit zu übernachten Trotz der traumhaften Lage brachte das Schloss dem Paar nicht lange Freude Während einer Reise nach Europa 1914 hörte das Paar vom Ausbruch des Ersten Weltkriegs Captain von Wolf meldete sich freiwillig zur Armee Nur zwei Wochen nach Dienstantritt fiel er in der Schlacht von Somme Seine Frau kehrte nie zum Schloss zurück 100km weiter auf Schotterstraßen brachten uns zum Sesriem Canyon einem natürlichen Canyon, welcher vom vom unregelmäßig fließendem Tsauchab Fluss in die Erde geschnitten wird Nicht weit weg findet man eine von Namibas bekanntesten Landschaften Die gigantischen roten Sanddünen von Sossusvlei Oft mit einem trockenen Kameldornbaum abgelichtet sind diese Dünen ein Symbol für Namibia Die letzen fünf Kilometer der Straße nach Sossusvlei können nur mit 4×4 befahren werden Weil viel tiefer Sand durchquert werden muss Die Landschaft ist besonders schön am frühen Morgen oder späten Nachmittag wenn die Sonne die rote Farben der Dünen hervorhebt Das ist auch die Zeit wenn Tiere wir Orxy entdeckt werden können Um die beste Aussicht zu erhalten ist ein wenig Anstrengung nötig Mehrere der Dünen können erklommen werden Auch wenn es nur 300m Höhenmeter sind erschwert der weiche Sand den Aufstieg Ich bin gerade auf die Big Mama Dune gestiegen das war ein ordentlicher Anstieg viel weicher Sand Und es ist sehr windig und sandig hier oben Ich sitze direkt hinterm Dünenkamm und der Sand fliegt die ganze Zeir drüber sodass ich im Sand bade Der Wind hat keinerlei Gnade während er den Sand vor sich hertreibt auf einer der höchsten Dünen der Welt Ich überlasse es euch zu beurteilen ob die Aussicht die Anstrengung wert ist Zum Glück ist der Weg runter viel leichter Surreal ist das einzige Wort, welches

die Landschaft des nahen Dead Vlei beschreibt Ein kurzer Weg durch die Sanddünen welcher bereits szenisch ist bringt Besucher zu einem faszinierenden Ort Dead Vlei ist eine weiße Tonpfanne welche ursprünglich viele Akazien beherbergte welche komplett ausgetrocknet sind Es ist klar zu erkennen, dass in der Vergangenheit ein Fluss in die Pfanne floss Woher auch der Name Vlei kommt welcher so viel wie Moor in Afrikaans heißt Aber dadurch, dass sich der Sand permanent bewegt wurde Dead Vlei komplett vom Wasser abgeschnitten und die Bäume vertrockneten Was eine einzigartige Landschaft hinterließ Der starke Kontrast zwischen den Sanddünen und der weißen Pfanne ist besonders auffällig in der späten Nachmittagssone wenn die Sonne langsam untergeht und Schatten ins Blickfeld wandern Aufgrund der Nationalparkregeln müssen alle Besucher den Park eine Stunde nach Sonnenuntergang verlassen Unsere weitere Reise brachte uns durch den nördlichen Teil des Namib-Naukluft-Nationalparks Anstelle den direkten Weg zur Küste zu nehmen entschieden wir uns für die längere aber schönere Strecke über mehrere steile Pässe Zuerst kam der Spreetshoogte Pass der steilste Pass in ganz Namibia In nur 4km Distanz klettern Reisende 1km in die Höhe was zu atemberaubenden Aussichten führt Ein weiterer Bonus ist das Khomas Hochland welches auf diesem Weg erkundet werden kann Der zweite Pass entlang der Strecke heißt Gamsberg Pass und auch er bietet hervorragende Aussichten Kurve nach Kurve bewunderten wir die Landschaft bevor wir bei unserer abenteuerlichen Campsite ankamen Wir sind gerade bei einer der pittoreskesten Campsites jemals angekommen Wir haben einen Felsüberhang auf dieser Seite und wir schlafen drunter ein bisschen wie in einer Höhle und auf der anderen Seite ist eine große afrikanische Ebene auf welche wir zum Sonnenaufgang schauen werden Wir sind hier auf der Rooiklipp Gästefarm Es waren 18 rauhe Kilometer Anfahrt sehr holprig und abgelegen und ein sehr steiler Anstieg zur Campsite aber es ist der Wahnsinn Am nächsten Morgen wurden wir von einem frechen Vogel geweckt Der Blick aus unserem Zelt war genauso wie wir ihn uns erträumt hatten Mit der Ebene vor uns genossen wir unser Frühstück in vollen Zügen Natürlich konnten wir der Freiluftdusche nicht widerstehen bevor wir unsere Campsite verließen Der folgende Pfad zurück zur Hauptstraße zeigte uns die tolle Umgebung welche wir am Vorabend verpasst hatten Zu diesem Zeitpunkt hatten wir ein gutes Gefühl für unser Auto entwickelt Daher testeten wir es an einigen sehr steilen Anstiegen Aus keinem anderen Grund als den Spaß am 4×4 Der Kuiseb Pass war der dritte Pass welchen wir innerhalb von zwei Tagen überquerten Er bot ebenso tolle Aussichten auf den trockenen Fluss welcher nur per Brücke überquert werden kann Nach einem kurzen Blick in den Kuiseb Canyon setzen wir unsere Reise auf Straßen fort welche vorranging flach waren Dort steckten wir auch zum ersten Mal im Stau Namibia Style Wir fanden eine herrliche Campsite und machten es uns mit einem Feuer gemütlich Nachdem wir unser Geschirr

für zwei Minuten aus den Augen gelassen hatten klapperte es auf einmal Wir entdeckten, dass eine Ginsterkatze Ernusssoße genauso mag wie wir Am folgenden Tag ging es zur Spitzkoppe welcher auch als Matterhorn von Afrika bezeichnet wird Der Gipfel erhebt sich dramatisch aus der umliegenden Ebene während der höchste Punkt auf fast 1800m liegt Der Granit des Berges ist mehr als 120mil Jahre alt Verschiedene Wege führen um den Berg und erlauben viele Aussichtspunkte Natürlich gibt es auch hier ein Tier welches perfekt an die Umwelt angepasst ist Der Klippschliefer ist ein kleines Säugetier welches im felsigen Terrain lebt Auch wenn sie nicht so aussehen so sind sie nahe mit Elefanten verwandt Nachdem wir die Spitzkoppe hinter uns ließen fuhren wir zur Küste, wo das Wetter rauer wurde Fahr nach Namibia, sagten sie Es wird warm, sagten sie Auf unserem Weg nach Norden trafen wir auf viele Angler Ein Indiz für die vielen Fische im Ozean Die Fische sind auch sehr beliebt bei den Südafrikanischen Seebären am Cape Cross Diese Seebären Kolonie ist eine der größten der Welt mit manchmal mehr als 250000 Individuen Wenn man auf so viele Tiere trifft schwanken die Gefühle zwischen Begeisterung und Ekel hin und her Der Gestank der Tiere ist schwer zu beschreiben Sie fressen vor allem Fische und können bis zu 200m tief tauchen Wenn Weibchen Junge haben verbringen sie kurze Zeit im Wasser und längere Pausen an Land Wenn sie aus dem Wasser kommen beginnen sie ihre Jungen zu rufen welche mit einem Schrei antworten Eine Mutter kann ihr Junges an seinem Schrei und an seinem Geruch erkennen Nach ungefähr 4-6 Monaten sind die Jungen auf sich alleine gestellt Während sie sehr ungelenk auf Land aussehen sind die Seebären sehr gute Schwimmer Unter den Tausenden von Tieren kann man bei genauen Hinsehen manchmal Schabrackenschale sehen welche den Strand patroullieren Diese Schakale werden auch Gesundheitspolizei genannt weil sie vor allem kranke und junge Tiere jagen Selbst in einer Gruppe von einigen Schakalen haben sie keine Chance gegen einen ausgewachsenen Seebären Ein kleines Stückchen nördlich findet man den Eingang zum Skelettküste Nationalpark Welcher Besucher mit einem berunruhigenden Tor empfängt Pfade durch die Dünen bringen Besucher zum Ozean wo es ersichtlich wird dass der Name des Parks passt weil man viele Skelette an der Küste findet Das Meer vor der Küste war berüchtigt unter Seefahrern weil es schwer zu navigieren war und es häufig schlechtes Wetter gab Dies war kein guter Ort, um zu stranden da es weit und breit kein Trinkwasser gibt Außerdem finden sich hier viele Walknochen welche aus der Zeit stammen als der Walfang erlaubt war Eine kleine Lagune im Park ist das Zuhause von Zwerg- und Rotflamingos Wir verließen die Küste Namibias ein letztes Mal und fuhren ins Inland Außer ein paar Sandverwehungen gab es nichts zu sehen Aber sobald wir ins Damaraland kamen änderte sich die Landschaft Die Vegetation war immernoch rar aber die rote Farbe der Felsen war eine willkommene Abwechslung zur trüben Küste Dieser kleine Pass war besonders hübsch weil sich die komplette Landschaft vor uns öffnete Es dauerte nicht lange bis wir Tiere trafen, welche wir aus nächster Nähe sehen wollten Giraffen sind die größten Landtiere der Erde mit einer Körpergröße von bis zu 5.8m

Sie erreichen Futterquellen, an die kein anderes Tier heranlangt Sie fressen vor allem Blätter und Zweige welche sie mit ihrer Zunge abreißen Diese Gruppe fraß friedlich entlang der Straße Es wird schnell klar dass Giraffen eine lange Geschichte in diesem Gebiet haben wenn man die Felsgravuren der San bei Twyfelfontein betrachtet Unser Guide stellt sich in Damara vor Das war unser Damara Guide Leslie welcher uns durch Twyfelfontein führte Er teilte sein Wissen über die Felsgravuren die Tiere und seine eigene Spreache Du sprichst gut Damara Wenn man versucht zu sagen zum Beispiel Das heißt Lass uns tanzen gehen Leslie erzählte uns, dass das gesamte Gebiet um Twyfelfontein von den San zur Kommunikation untereinander und als Schule genutzt wurde Bevor die jungen Männer zum ersten Mal auf Jadg gingen mussten sie die Fußabdrücke lernen und auch das Verhalten der Tiere Im Gebiet um Twyfelfontein wurden mindestens 2500 Gravuren entdeckt Die bekannsteste ist Der Löwe mit Menschenhand An einem Wasserloch vor dem Etosha NP entdeckten wir einige Bergzebras welche tranken während einige Giraffen langsam herankamen aber auf einmal erschrocken sich alle Der Grund war eine große Gruppe Elefanten mit Jungtieren und Babies Elefanten mögen es nicht ihre Wasserquelle zu teilen Sie scheuchen oft andere Tiere weg Als sie das Wasser für sich hatten tranken sie in Ruhe bevor sie weiterzogen Wir sind gerade in den Etosha NP durch das Galton Tor gefahren Wir fahren die ersten paar Kilometer und hier sind überall Giraffen Egal wo man hinschaut Von hier aus kann ich vier, sieben und zehn mehr da drüben sehen also wirklich überall Wenn ich das Fenster hier aufmache sieht man sie Der westliche Teil des Etosha NP ist ein Traum für jeden Tierfan Hierher kommen viel weniger Touristen als ins Zentrum des Parks Deswegen drängen sich jede Menge Tiere um die Wasserlöcher in der Trockenzeit Große Gruppen Zebras versammeln sich Außerdem entdeckt man Orxy genauso wie Strauße Springboks Warzenschweine Riesentrappen Gnus Kudus und viele mehr Wir hatten außerdem Glück als wir einige Löwenweibchen sahen welche vor allem auf der Suche nach Schatten waren Der ganze Park ist eingezäunt was es den Tieren verwehrt den Park in der Trockenzeit zu verlassen Deswegen gibt es im ganzen Park künstliche Wasserlöcher sodass die Tiere genug Trinkwasser haben Auch wenn die Wasserlöcher nicht komplett natürlich sind erlauben sie Tierbeobachtungen aus nächster Nähe Der westliche Teil des Parks ist auch die einzige Region wo man beide Zebraarten entdecken kann Das Bergzebra und das Steppenzebra Während Bergzebras dicke Streifen an ihren Beinen haben verschwimmen die Steppenzebra Streifen viel eher Aber sie teilen ihre Vorliebe sich im Staub und Schlamm zu wälzen Das ist eine richtig schlechte Straße

so viele raue Korrugationen das ganze Auto wackelt Nicht alle Straßen des Parks sind in gutem Zustand Manchmal vibriert das ganze Auto deswegen braucht man definitiv ein robustes Auto Die Beobachtungsplattformen der Campsites sind wirklich klasse weil man die Tiere in Sicherheit beobachten kann Das Infrarot Licht welches nachts benutzt wird stört die Tiere nicht aber erlaubt Besuchern einen guten Blick Dieser kleine Elefant war sehr amüsant weil er seinen Rüssel noch nicht richtig benutzen konnte deswegen spielte er einfach rum Sein Freund nebenan, übte hingegen etwas anderes Früh am nächsten Morgen besuchte eine Schabrackenhyäne das Wasserloch Sie humpelte definitiv was auf einen Kampf mit einem anderen Jäger deuten könnte Während sie trank wurde sie von einem Schakal belästigt Irgendwann war es ihr genug Etosha ist das Zuhause vieler Antilopen von welchen die Eland Antilope die größte ist mit einem Gewicht von bis zu 800kg Während Eland eher selten sind sehen Besucher oft Steinböckchen Sie erreichen nur eine Höhe von 60cm und sind daher meisten gut getarnt im hohen Gras Sie fressen vor allem Blätter von Büschen und manchmal Früchte und Grass Es ist beeindruckend, dass sie fast kein Wasser trinken weil sie alle Flüssigkeit über ihre Nahrung aufnehmen Steinböckchen sind vor allem früh am morgen und am späten Nachmittag aktiv während sie tagsüber im Schatten ruhen Als wir den westlichen Teil weiter erkundeten stießen wir auf dieses Wasserloch Die Zahl der Tiere ist umwerfend Das i-Tüpfelchen war die Ankunft von drei jungen Elefantenbullen was zu einiger Unordnung führte Sie liefen direkt zum Wasser um zu trinken während sie von hunderten Tieren umgeben waren Generell sind Elefanten eher rhig und bewegen sich gemächlich Diese drei Bullen hingegen bewegten sich permanent in dem sie ihre Rüssel hin und herwarfen und mit den Ohren flatterten Nachdem sie getrunken hatten verließen sie das Wasserloch während alle andere Tiere weiter tranken Ein besonderer Anblick ist ein Spitzmaulnashorn Ihre Zahlen sind drastisch zurückgegangen weil sie für ihre Hörner gewildert werden Nur weil ungebildete abergläubige Vollidioten denken denken es sei ein Potenzmittel Diese wundervollen Tiere werden abgeschlachtet wegen einer Substanz welche den gleichen Effekt wie das Kauen auf Fingernägeln hat Wir hatten ein einmaliges Erlebnis als wir auf fünf Spitzmaulnashörner stießen Nashörner leben meistens alleine aber sie treffen sich manchmal nachts Zwei Mütter mit Jungtieren und ein fünftes Tier traffen sich und tranken zusammen In solchen Momenten sieht man deutlich den wahren Wert dieser Tiere Ihr Leben in wilder Freiheit Während der Hitze des Tages verstecken sich die meisten Tiere im Schatten Die Sonne brennt unablässig und sorgt für eine dunstige Landschaft Der Name Etosha bedeutet so viel wie ‘großer weißer Platz’ und bezieht sich auf die große Etosha Pfanne welche ein Viertel des NP abdeckt Die Pfanne ist meistens trocken aber Tiere versammeln sich am Rand Am Pfannenrand fanden wir auch

eine große Gruppe Zebramangusten Während die meisten Mangusten Einzelgänger sind bleiben Zebramangusten immer beisammen Ein Tier der Gruppe hält immer Ausschau nach Feinden und warnt die anderen mit einem Schrei Zebramangusten fressen vor allem Insekten und kleine Repitlien welche sie aus dem Boden ausgraben Es war definitiv ein Vorteil unser eigenes Auto zu haben weil wir dorthin fahren konnten, wo wir wollten und viele Wasserlöcher besuchen konnten Entlang des Weges sahen wir unzählige Tiere und es war uns überlassen, wo wir bleiben wollten Auf einem abgelegenen Pfad trafen wir auf eine große Herde Elefanten welche friedlich fraßen Ihr Werkzeug ist dabei natürlich der Rüssel ein extrem vielfältiger und wichtiger Körperteil Der Rüssel hat keine Knochen wenig Fett und jede Menge Muskeln Er ist perfekt angepasst um Äste abzureißen Der Rüssel ist auch ideal um große Mengen Wasser aufzunehmen und zu trinken Während Etoshas Elefanten zu den größten Afrikas zähln ist ihr Elfenbein mickrig Das liegt am Mineralienmangel welchem sie in dieser Landschaft ausgesetzt sind Am Ende hilft es ihnen vermutlich zu überleben weil ihr Elfenbein wertlos für Menschen ist Neben der Wasseraufnahme nutzen Elefanten ihren Rüssel auch um sich mit Wasser Schlamm oder Staub zu bespritzen Sie machen das als Schutz gegenüber dem starken Sonnenlicht weil ihre Haut, trotz ihrer Dicke recht sensibel ist Deswegen versuchen sie ihren ganzen Körper in einer Staub- oder Schlammschicht zu bedecken Diese Elefanten benutzen Wasser damit der Staub hängen bleibt Die Jungtiere sind noch nicht so talentiert mit ihren Rüsseln deswegen wälzen sie sich im Staub was sehr niedlich aussieht Ebenso süß sind Löwenbabies welche mit ihren Müttern durch das Gestrüb laufen Als wir diese drei Jungtiere sahen dachten wir, wir hätten riesiges Glück Später realisierten wir dass diese jungen Löwen komplett alleine sind ohne erwachsene Löwen in der Nähe Kombiniert mit ihrem zersausten Fell bedeutet vermutlich, dass ihre Mutter gestorben ist Das sind natürlich schlechte Nachrichten weil diese jungen Löwen nicht für sich selbst sorgen können Auch wenn es herzzereißend ist gehört es zum Kreislauf der Natur Nachdem sie alle etwas getrunken hatten liefen sie in den Sonnenuntergang Wir fahren gerade auf dem Dik Dik Drive im Etosha NP Dik Diks sind kleine Antilopen und wir haben einen ‘Dik Dik Entdeck Wettbewerb’ Wir fahren nur 8kmh und versuchen so viele Dik Diks wie möglich zu entdecken Momentan führt Anna mit 3:2 aber wir schauen mal wer am Ende gewinnt Dik Diks gehören zu den kleinsten Antilopen mit einer Schulterhöhe von nur 40cm Sie sind tagaktiv aber verstecken sich meistens im dichten Gestrüpp während der Hitze des Tages Wegen ihrer kleinen Körpergröße und dem Gebiet in dem sie leben ist es schwer sie zu entdecken Wenn sie aktiv sind kann man sie häufig beim Fressen von Blättern und Früchten beobachten Ähnlich wie Steenboks sind sie nicht auf Wasser angewiesen Wir haben einen klaren Gewinner mit 9:5 gewinnt Anna die Dik Dik Challenge Nach vier Tagen mit vielen tollen Tierbegegnungen verließen wir Etosha auf der Suche nach neuen Abenteuern Unsere Reise führte uns zum Ojikoto See einem von nur zwei natürlichen Seen in Namibia Der See hat außerdem eine interessante Geschichte weil deutsche Truppen Kriegsmachinerie 1915 im See versenkten damit es nicht in britische Hände fiel

Um den See herum ist das Klima optimal für Kakteen verschiedener Größen Alle Kakteen sind winzig im Vergleich mit diesem Baobab Wir fuhren weiter nach Norden erst auf Schotter dann auf Asphalt in Richtung des Caprivi Streifens Wir fahren durch den Nordosten Namibias auf unserem Weg zum Caprivi-Streifen und wir sehen klare Unterschiede zwischen Nord- und Süd-Namibia Im Süden gab es vor allem Landschaften aber kaum Dörfer aber hier im Nordosten gibt es sehr viele Dörfer direkt am Highway Verglichen mit dem Rest von Namibia ist der Caprivi Streifen sehr grün und nass aufgrund mehrerer Flüsse Der bekannteste dieser ist der Okavango welcher den Caprivi Streifen von Angola nach Botswana durchkreuzt Entlang seines Ufers liegt das schöne Mahango Core Area des Bwabwata Nationalparks Während wir viele Tiere inzwischen kannten entdeckten wir doch einige welche wir noch nicht gesehen hatten Pferdeantilopen zählen zu den größten Antilopen mit einer Länge von fast 2.5m Sie sind eng verwandt mit Rappenantilopen mit welchen sie ihren Lebensraum teilen Wir entdeckten außerdem einige Halbmondantilopen und unsere ersten Hippos an Land und im Wasser Ein Höhepunkt der Reise war unsere Begegnung mit dieser Straußenfamilie Strauße sind die weltweit größten Vögel Sie können eine Größe von fast 3m erreichen Ihre Jungen verlassen das Nest nach nur drei Tagen und folgen ihren Eltern überall Strauße fressen vor allem Grass Samen, Blätter und Insekten Sie brauchen außerdem kein Wasser Das erlaubt ihnen in vielen Gegenden wie Wüsten zu leben Wenn sie die Möglichkeit haben trinken sie trotzdem Das sieht meistens lustig aus Guten Morgen Es ist ungefähr 7Uhr früh wir sind gerade am Okavango aufgewacht der ist direkt hier Die Sonne geht gerade auf es ist echt kalt aber dafür absolut wundervoll Es herrscht absolute Stille abgesehen von einer Vielzahl an Vögeln und dem gelegentlichen Grunzen eines Hippos Aber sonst ist es ein unglaublich toller Ort Der Sonnenaufgang war unvergesslich mit jede Menge Nebel der langsam aufstieg Wir waren von nichts und niemandem gestört und genossen die Natur vollends Danach sagten wir Auf Wiedersehen zum Okavango für eine Weile und folgten dem Highway durch den Caprivi Streifen bis wir den Kwando erreichten Wir stecken komplett fest auf einem 4×4 Track Das passiert uns echt selten Aber heute geht es nicht weiter seit fast einer Stunde Wir haben fast alles probiert Es gibt einfach keinen Ausweg Der Grund ist etwas ungewöhnlich und nicht normal für das Steckenbleiben auf einem 4×4 Trail Aber da steht eine Herde von 200 Elefanten im Weg Wir haben kein Mittel um uns zu helfen außer zu warten Wir schauten ungläubig als mehr und mehr Elefanten aus den Büschen auftauchten um im Fluss zu schwimmen Das Problem war weniger, dass die Elefanten zum Fluss kamen, um zu trinken sondern eher, dass sie über hunderte Meter verteilt waren und immer wieder vor und zurück liefen Vom Fluss weg, aber sofort zurück Wir realisierten, dass es noch Stunden dauern könnte, bis die Elefanten gingen Aber weil wir noch ein bisschen Weg vor uns hatten entschieden wir uns für einen Umweg durch den dichten Busch Der Umweg war ungefähr 20km und dauerte locker 1h Mal wieder hat Anna die Aufgabe

Äste aus dem Weg zu räumen Anscheinend ist letzte Nacht eine große Gruppe Elefanten hier lang gewandert Hier liegt jede Menge Elefanten Kacke und es liegen unheimliche viele Äste im Weg welche auf jeden Fall angeknabbert sind Vielleicht war es die große Herde welche wir vorhin gesehen haben Es geht einfach nur sehr langsam voran Weil hier auch Löwen, Leoparden und andere Raubtiere leben versuchte ich, das Auto so nahe wie möglich an Anna zu halten Zurück auf dem Hauptweg trafen wir keine Elefanten sondern nur eine Gruppe Paviane Sie waren damit beschäftigt sich zu lausen die Bäume hoch zu klettern an Blättern zu knabbern und generell fotogen rumzusitzen In den Bäumen entdeckten wir außerdem Fledermäuse Um unseren Trip in Namibia abzurunden entschieden wir uns auf eine kleine Bootstour zu gehen um den Kwando Fluss aus anderer Perspektive zu sehen Es dauerte nicht lange bis unsere Guides Vögel entdeckten Wir freuten uns sehr über unsere erste Moorantilope und eine kleine Herde afrikanischer Büffel Wir fuhren ungefähr 2h auf dem Kwando bevor die Sonne langsam unterging Und damit endete unser Trip durch Namibia aber unsere Reise war noch lange nicht vorbei In den nächsten drei Wochen erkundeten wir die Wildnis von Botswana